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Röteln

Informationen für Betroffene und Interessierte

Symptome und diagnostische Verfahren bei Röteln

Zwei bis drei Wochen nach der Infektion mit dem Rötelnvirus treten erste Symptome auf. In der Regel beginnt die Rötelnerkrankung mit leichtem Fieber. Bei einem Teil der Patienten kommen Symptome wie ein Katarrh der oberen Atemwege und Schwellungen der Lymphknoten hinzu. Bereits währenddessen oder auch kurz danach treten die charakteristischen Hautausschläge, ein sog. Exanthem, auf. Meist beginnen diese Ausschläge im Gesicht, breiten sich rasch auf dem gesamten Körper aus und gehen nach kurzer Zeit wieder zurück. Sie bestehen aus linsengroßen und wenig erhabenen blassroten Flecken, die nicht ineinanderfließen.

Das Auftreten eines Exanthems allein ist jedoch zur sicheren Diagnosestellung nicht ausreichend, da auch andere Erkrankungen (Masern, Scharlach etc.) mit ähnlichen Ausschlägen einhergehen. Außerdem können derartige Hautausschläge z. B. auch durch Arzneimittel hervorgerufen werden oder Symptome einer allergischen Reaktion sein.

Ein sicherer Nachweis für eine Infektion mit dem Rötelnvirus ist nur durch eine Blutuntersuchung möglich. Im Serum können spezifische Antikörper nachgewiesen werden, die u. a. charakteristisch für eine Rötelninfektion sind. Antikörper werden vom Immunsystem als Reaktion auf bestimmte körperfremde Stoffe, sog. Antigene, gebildet – in diesem Fall als Reaktion auf Strukturproteine des Rötelnvirus. Des Weiteren lässt sich im Blutbild eine sog. Leukopenie, d. h. eine Abnahme der Anzahl der Leukozyten, beobachten. Gleichzeitig ist eine relative Lymphozytose, d. h. eine erhöhte Lymphozytenzahl, messbar.

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